Partnerschaft mit Rumänien

 

I

Im Oktober 2000 bat Josef Schlusche aus Stuttgart seinen Bruder Gebhard, Mitglied der Kolpingsfamilie Burgdorf, mit ihm Tischlereimaschinen nach Hodac zu einer kleinen Kolpingsfamilie in Rumänien zu bringen.


Für diese erste Fahrt von 1.400 Kilometern benötigten die beiden drei Tage, da es wegen der Schenkung an den Grenzen erhebliche Probleme gab. In Hodac wurde zu der Zeit eine Tischlereiwerkstatt hergerichtet.

Im 200 Kilometer entfernten Brasov (Kronstadt) begannen die Schlusches im Mai 2001 ein zweites Projekt. Im Ort der Zentrale des rumänischen Kolpingwerkes wurde für eine Baumschule ein Grundstück gekauft, beackert und mit 300 aus Deutschland mitgebrachten Bäumen bepflanzt. Anschließend wurde das Grundstück von den engagierten Kolpingbrüdern aus Burgdorf und Stuttgart eingezäunt, ein Container als Geräteraum aufgestellt und eine vor Ort hergestellte Holztoilette errichtet. Ende April 2002 fuhren die Brüder erneut mit 2.000 Sträuchern und Bäumen nach Brasov, um die Baumschule zu erweitern. Die Kolpingsfamilie Burgdorf unterstützte die beiden Projekte mit Geld- und Sachspenden.

 

Im Jahr 2004 waren die Projekte im Großen und Ganzen abgeschlossen. Der Vorstand der Kolpingsfamilie Burgdorf suchte daraufhin nach einem neuen Betätigungsfeld in Rumänien, da man ja hierhin nun schon einmal Kontakte geknüpft hatte. Bei einem Treffen von Vertretern der Kolpingwerke Deutschlands, Rumäniens, Italiens, Österreichs und der Schweiz in Münsterschwarzach knüpften die Burgdorfer weitere Kontakte. Mit dem Zentralsekretär des rumänischen Kolpingwerkes, Eduard Dobre, wurde eine weitere Zusammenarbeit verabredet. Verbindungen zur Kolpingsfamilie nach Sebes (Mühlbach) wurden geknüpft. Aus dieser Region kamen im August des Jahres 2005 aus Anlass des XX. Welt-jugendtages 27 Jugendliche in die Auestadt zu den "Tagen der Begegnung". Diese fanden im Vorfeld des Glaubensfestes, an dem insgesamt mehr als eine Millionen Menschen teilnahmen, in den Diözesen statt.

Im Mai 2006 reisten die Vorstandsmitglieder Wolfgang Buckmann und Jürgen Mollenhauer nach Sebes, um vor Ort die Kontakte zu vertiefen. Ein Gegenbesuch in Burgdorf der Kolpingschwestern und -brüder aus Sebes fand dann im Mai 2007 statt. Hier wurde auch gleich wieder der nächste Besuch für 2008 in Rumänien verabredet, der dann auch wiederum im Mai durchgeführt wurde.

Während ihres Besuches in Sebes besichtigten die Vorstandsmitglieder Winfried Fronia und Jürgen Mollenhauer das dortige Krankenhaus. Sie waren entsetzt über die dortigen Verhältnisse! Es fehlte an allem! Zurück in Burgdorf bereitete die Kolpingsfamilie einen Spendenaufruf vor, der sich an die gesamte Bevölkerung der Auestadt richtete. Die Resonanz war überwältigend! Im November 2008 erreichte ein erster Hilfstransport das Krankenhaus in Rumänien, bestückt u.a. mit rund 500 Bettbezügen, 600 Kopfkissenbezügen, 550 Handtüchern, neun großen Kartons OP-Kleidung etc. "Was ihr ueber den Aufruf fuer die Spenden fuer Wäsche schreibt, ist einfach unfassbar! Bitte allen die geantwortet und spendiert haben, in unserem Namen schoen Danken! Jedes Bettbezug, Kissenn, Lacken wird seinen Platz finden und ist benoetigt," schrieb Ioana Giurgiuman in ihrer damaligen Dankesmail. Im Mai 2009 wurde ein zweiter Transport auf die Reise geschickt. Dieser beinhaltete hauptsächlich Einrichtungsgegenstände für das Krankenhaus, z.B. OP-Lampen, die dringend benötigt wurden.

Neben diesen persönlichen Kontakten bestand regelmäßiger Kontakt zwischen den Kolpingsfamilien sowohl per traditioneller als auch per elektronischer Post.

 

 

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