Kinder und andere Raubtiere

 

Bis zum diesjährigen Weihnachtsfest gab es, von der jährlichen Suchaktion nach dem Karton mit der Krippe einmal abgesehen, zu der Weihnachtskrippe der Familie Fronia Junior wenig Aufregendes zu berichten. Dies hat sich nun geändert...

Die Krippenfiguren eines bekannten Herstellers von Kinderspielzeug wurden meiner Erinnerung nach im Jahr 2002 In der Vorbereitung des ersten Weihnachtsfestes der neu entstandenen, kleinen Familie in der ersten eigenen Wohnung angeschafft. In den folgenden Jahren wurde die Krippe um die weiteren verfügbaren Figuren und Zusatzteile erweitert und um ein Robustes Holzbrett aus dem Hobbykeller ergänzt. Letzteres schiene erforderlich, da die Krippe intensiv bespielt wurde, wodurch Myriam und später Thies mehr über die Weihnachtsgeschichte erfuhren. 

Da ich als Einzelkind vermute, die Krippe aus dem Hause meiner Eltern die seinerzeit von einem Herrgottsschnitzer hergestellt worden war (siehe weiteren Eintrag bei “Geschichten Verbinden – Weihnachtskrippen“) in hoffentlich noch sehr weiter Ferne zu übernehmen, findet diese Kinderkrippe auch nach Erreichen der Volljährigkeit der einen Hälfte des Nachwuchses weiterhin Jahr für Jahr den Weg unter den Weihnachtsbaum. 

 

 

Etwas unerwartet hat die Krippe nun das Interesse eines weiteren jungen Mitgliedes unserer Familie gefunden. Mit dem Besuch unserer stark behaarten ‚Nichte‘ Karla zu Heiligabend erregte die Krippe erneut Interesse eines Familienmitgliedes unterhalb des Pubertätsalters. 

Als der Nachschub an Verpackungsmaterial von den Geschenken abebbte, die genussvoll zerrupft wurden konnten, wurde klar, dass es sich bei der Rasse “Segugio“, von der Karla abstammt, definitiv um Jagdhunde handelt... Unbeobachtet durch die von Geschenken abgelenkten Menschen riss Karla eines der Schafe an der Krippe und flüchtete damit in den Garten. Mit Erschrecken mussten wir feststellen, dass Hunde auch im sprintfähig sind, die weiß Werkzeuge zu nutzen. Die Beute konnte zwar noch weitgehend vollständig, aber in diversen Einzelteilen vom Verzehr bewahrt werden. Trotz der sofortigen Zusage der Hundebesitzer das zur Strecke gebrachte Schaf zu ersetzen, startete ich einen erfolgreichen Versuch, das gerissene Schaf durch erhebliche Mengen an Leim zu reanimieren. Obwohl die komplette Krippe scheinbar nicht mehr beim Hersteller käuflich zu erwerben ist, sind zumindest einige der Figuren noch zu bekommen. 

Somit hat sich durch den Vorfall die Schafherde im Arrangement unserer Krippe durch zwei weitere Tiere erweitert. Diese werden nun zusammen mit dem weitgehend unversehrten ‚alten‘ Schaf und dem genesenen Tier mit den deutlich sichtbaren Narben auch im kommenden Jahr unsere Weihnachtstage unter dem Weihnachtsbaum begleiten…

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